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  • Chronische Krankheiten entstehen über einen längeren Zeitraum und je nach Art und Schwere der Krankheit dauert auch der Heilungsprozess mehr oder weniger lang.

    Nicht alle Krankheiten sind heilbar. Mit der TCM können aber auch bei schweren Erkrankungen Symptome gelindert, einer Verschlimmerung vorgebeugt oder diese zumindest verlangsamt werden. Wenn eine schulmedizinische Behandlung notwendig ist, kann der Körper gleichzeitig mit den Verfahren der TCM unterstützt werden. Dadurch können Medikamente besser vertragen und die Dosierungen möglichst gering gehalten werden.

     

Erkältungen

Anders wie bei einer Grippe rührt eine Erkältung von Kälte her, sei es, weil man äusserer Kälte ausgesetzt gewesen war oder weil man zu kalte Nahrung gegessen hat. Je nachdem zeigen sich die Symptome im Respirations- oder im Magen-Darmtrakt.

Mit Akupunktur, Heilkräutern, Schröpfen und Bettruhe kann der Körper unterstützt werden, diese Kälteschäden im Körperinneren auf schonende Weise auszugleichen. Medikamente aus der Schulmedizin sind nicht nötig und auch nicht zu empfehlen, da sie nur Symptome unterdrücken und unerwünschte Nebenwirkungen haben.

Bei einer Erkältungsanfälligkeit hilft eine exakte Diagnose, damit das Immunsystem gezielt durch eine Serie von Akupunkturbehandlungen und gegebenenfalls mit Heilkräuterrezepturen gestärkt werden kann.

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Behandlung von Fieber in der Chinesischen Medizin

Mit Heilkräutern und Ausleitungsverfahren wie dem Schröpfen kann der Körper bereits in der akuten Phase einer fiebrigen Krankheit unterstützt werden. Die chinesische Verfahren bieten zudem praktische Ess-/Trink- und Verhaltensempfehlungen für den Akutfall, die den Krankheitsverlauf mildern und auch verkürzen können. Es ist zuweilen überraschend, wie entgegengesetzt diese Empfehlungen zu den Praktiken in hochentwickelten Ländern wie dem unseren stehen.

Fieber kann den Körper je nach Konstitution mehr oder weniger erschöpfen. Die Heilverfahren der TCM werden nicht nur in der akuten Phase eingesetzt, sondern – und besonders auch – nach dem Abklingen der Krankheit. Allfällige Restpathogene werden aus dem Körper ausgeleitet, die Organfunktionen reguliert und damit der Organismus gestärkt.

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Verdauungsstörungen

Eine gute Verdauung ist nebst qualitativ gutem Schlaf elementar wichtig, um Blut und Energie bilden zu können und um langfristig vital und gesund zu bleiben.

Frühe Anzeichen für Verdauungsstörungen sind z. B. Blähungen, auffällige Darmgeräusche, Aufstossen, unregelmässige Verdauung, Neigung zu Verstopfung oder Durchfall oder andere Missempfindungen im Bauchraum. Häufig rühren sie von falschen Essgewohnheiten oder vom Verzehr ungesunder Nahrungsmittel her. Aber auch psychische Belastungen und Stress sind oft Ursache. So können auch Menschen darunter leiden, die sich sehr sorgfältig und bewusst ernähren.

Das Thema Verdauung kommt in der täglichen Praxis vergleichsweise oft vor. Akupunktur, und wenn nötig auch Heilkräuter, unterstützen die Verdauungsorgane in ihren Funktionen und fördern Absorption und Ausscheidung. Für eher emotional unausgeglichene Menschen empfehlen sich zusätzlich Techniken aus der Energiepsychologie. Sie beruhigen das Nervensystem und verhelfen zu mehr Ruhe und Gelassenheit, was im Endeffekt nicht nur der Verdauung, sondern dem ganzen Organsystem mit all seinen Funktionen zugute kommt.

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Magen-Darm-Grippe

Magen-Darm-Grippen sind sehr unangenehm, aber meist harmlos. Achten Sie auf genügend Flüssigkeitszufuhr in Form von Tee oder Bouillon und sobald Sie wieder essen mögen, zählen Zwieback, Haferschleim, Kartoffeln zu den meist bekömmlichen Nahrungsmitteln. Eine frisch zubereitete Gemüsesuppe mit einer Handvoll Reis ist für den Magen ebenfalls schonend und hilft, dem Körper die verlorenen Salze wieder zuzuführen.

Wenn Magen-Darm-Grippen wiederholt auftreten ist diese Anfälligkeit ein Zeichen für eine geschwächte Mitte. Es empfiehlt sich, die Verdauungsorgane in ihren Funktionen zu regulieren und damit die Immunabwehr zu stärken. Die Akupunktur ist dazu eine geeignete Behandlungsmethode. Je nachdem kann ergänzend auch eine individuell zusammengestellte pflanzliche Rezeptur hinzugenommen werden.

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Heuschnupfen

In der Traditionellen Chinesischen Medizin hat die Prävention einen hohen Stellenwert. Deshalb wird auch mit der Akupunkturbehandlung bei Heuschnupfen idealerweise einige Wochen vor dem üblichen Beginn der Symptome begonnen. Bereits in den Wintermonaten können zudem pflanzliche Heilmittel eingenommen werden, damit bereits im Frühjahr eine gestärkte Abwehr erreicht ist.

Behandelt wird Heuschnupfen vorbeugend wie auch in der akuten Phase meistens mit einer Kombination von Akupunktur, Ohr-Akupunktur und mit chinesischen Heilpflanzen oder auch mit europäischen Kräutern, die nach den Kriterien der chinesischen Medizin klassifiziert worden sind.

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Schlafstörungen

Schlafstörungen über längere Zeit schädigen den Körper und machen ihn anfällig für Krankheiten. Gesunder und qualitativ hochwertiger Schlaf ist wichtig für die Blut- und Energiebildung.

Schlafstörungen können sowohl äussere als auch innere Ursachen haben. Heutzutage gehören Leistungsdruck, ungelöste Konflikte am Arbeitsplatz oder in der Familie, Sorgen über die Zukunft und Unzufriedenheit mit der persönlichen Lebenssituation zu den häufigsten Ursachen für Schlafprobleme.

Schlafprobleme können auch Begleitsymptome einer energetischen Disbalance im Körper sein, wie es bei hormonellen Störungen und Hitzewallungen häufig der Fall ist oder durch bereits manifestierte Krankheiten bedingt sein, wie beispielsweise Asthma und Bluthochdruck oder durch chronische Schmerzen.

Akupunktur und Kräuterrmedizin bilden eine gute Möglichkeit für die Behandlung von Schlafstörungen, sodass auf nebenwirkungsreiche Schlafmittel verzichtet werden kann. Ist der Schlaf durch psychische Belastungen beeinträchtigt, haben sich zudem Techniken aus der Energiepsychologie oder dem medizinischen Qi Gong als besonders wirksam erwiesen.

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